Manuela Rüdiger

Heilpraktikerin

Systemische Therapeutin i.A. / KJP i.A.

Vom Kennenlernen zum Therapiebeginn

Für ein gegenseitiges Kennenlernen vereinbare ich zeitnah mit Ihnen einen ersten Termin.
Im geschützten Raum meiner Praxis in Berlin schildern Sie mir in entspannter Atmosphäre Ihr Anliegen. Was hat Sie bewegt, mit mir Kontakt aufzunehmen.
Dabei können wir gemeinsam einschätzen, ob wir miteinander arbeiten können.

Während des Erstgespräches möchte ich ein erstes Bild von Ihrer Situation erhalten um herauszufinden, was für Sie hilfreich sein könnte. Außerdem kläre ich Ihren Auftrag an mich ab. Diagnostische Fragen und Erhebungen eventueller Vorbefunde bzw. Mitbehandlungen durch weitere Ärzte und Therapeuten sind damit eingeschlossen. In diesem Fall setzte ich eine Absprache mit Ihrem primären Therapeuten und dessen Zustimmung zu einer Behandlung bei voraus.

Nach einer vorläufigen Rückmeldung von mir bestimmen wir gemeinsam, ob eine Behandlung erfolgt und was ein gutes Ziel für die Therapie sein könnte.
In diesem Zusammenhang gebe ich kein Erfolgs- oder Heilungsversprechen ab.

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Verlauf

Entscheiden Sie sich für eine Therapie (HPG) bei mir, vereinbaren wir zunächst fünf Folgetermine. In der Regel finden diese Termine einmal wöchentlich statt. Erfahrungsgemäß wird danach besser erkennbar, ob weitere Sitzungen notwendig und gewünscht werden. Sie bestimmen die Dauer der Therapie mit.
Je nach Wunsch und therapeutischer Einschätzung haben Sie die Möglichkeit, eine oder mehrere Sitzungen im Mehrpersonensetting durchzuführen. Dabei stehen oft an erster Stelle der Partner oder die Partnerin. Aber auch andere Personen können wichtig dafür sein. Sprechen Sie mich an.

Schweigepflicht

Selbstverständlich gilt für mich die Schweigepflicht. Diese beginnt mit der ersten Kontaktaufnahme. Die Information über eine Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz bei mir mit entsprechender Diagnose nach Kapitel V ICD 10 ist niemandem zugänglich.
Eine Auskunft an und von Dritten erfolgt nur nach Ihrem schriftlichen Einverständnis.

Systemisch – ein kurzes Verständnis, ohne Anspruch auf Vollständigkeit

Vereinfacht zusammengefasst wird in der systemischen Sichtweise das Problem im Kontext des sozialen Umfeldes, in der Wechselwirkung der beteiligten Personen betrachtet.
Jedes Verhalten eines Menschen hat in seinem individuellen Kontext einen Sinn. Es gilt herauszufinden, warum es gerade jetzt in die konkreten Lebensumstände gut hineinpasst. Man spricht hier von einem kontextuellen Verständnis von individuellen und zwischenmenschlichen Problemen und Störungen.
Weiterhin geht man davon aus, dass das Problem bereits ein Lösungsversuch für schwierige Situationen ist, was noch nicht das gewünschte Ergebnis erzielt. Es heißt, alte Muster und Glaubenssätze aufzudecken, um sie zu verändern. Vorhandene Ressourcen werden als Ansatzpunkte für weitere Lösungsmöglichkeiten gesucht.
Außerdem schaut man sich genau an, wie die Menschen im Hier und Jetzt kommunizieren. Kommunikation erfolgt nicht ausschließlich über das verbal Gesagte, sonder auch über all das Ungesagte, mittels Gesten, Blicke, Körperhaltung. Jeder Mensch konstruiert daraus seine eigenen Wirklichkeit und entwickelt Gefühle wie Wut, Angst oder Trauer. Unterschiedliche Sichtweisen und Erleben werden thematisiert.
Die systemische Beratung und Therapie soll Ihnen ermöglichen zu verstehen, wie Ihre Lösungsversuche funktionieren, was sie bewirken und wie Sie zu einer gewünschten Veränderung gelangen können. Dabei erlebte neue Erfahrungen auf der emotionalen Ebene machen ein rationales Verstehen schneller und nachhaltiger möglich.
Eine Vielzahl an Methoden sollen Ihre Neugier und Interesse für Prozesse einer Selbstveränderung wecken und anregen.