Manuela Rüdiger

Praxis (HPG) für Paartherapie & Paarberatung

und Einzeltherapie

Therapie

Vom Kennenlernen zum Therapiebeginn

Nicht lösbar scheinende Probleme und Krisen in der Partnerschaft bewegen Paare und Einzelne dazu, den Kontakt mit meiner Praxis aufzunehmen.
Meistens ist eine schnellstmögliche Hilfe von Nöten. Der vereinbarte erste Termin ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu einem verständnisvolleren Miteinander.

Dieser Termin dient auch dazu, gegenseitig herauszufinden, ob ein gemeinsames Arbeiten möglich ist. Stellen wir in der ersten halben Stunde fest, dass dies aus verschiedenen Gründen nicht funktioniert, beenden wir den Termin für Sie kostenfrei.

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Verlauf

Es sind die verschiedensten Gründe, weshalb sich die Paare und Einzelpersonen, die in meine Praxis kommen, für eine Paartherapie oder Beratung entscheiden.
Um auf Ihre individuelle Situation einzugehen, biete ich im Rahmen meiner systemischen und emotionsfokussierten Arbeit Paartherapie, Paarberatung und Einzeltherapie an.
Bereits in den ersten Sitzungen erhalten Sie neue Perspektiven auf Ihre Beziehung und beginnen die Muster zu erkennen, die immer wieder zu Konflikten führen.
Sie erlernen Techniken, um den Teufelskreis Ihrer Streitigkeiten zu durchbrechen. Ich mache dabei immer wieder die Erfahrung, dass Krisen bereits nach kurzer Zeit entschärft werden können. Eine wesentliche Erleichterung im Alltag ist oft schnell zu spüren. Paare beginnen gemeinsam neu die Weichen für ihre Zukunft zu stellen.

Schweigepflicht
Alle Informationen aus den Sitzungen, sowie die Dokumentation unterliegen bei mir der absoluten Schweigepflicht und sind niemandem zugänglich. Das beginnt bereits mit der ersten Kontaktaufnahme.
Eine Auskunft an und von Dritten erfolgt nur nach Ihrem schriftlichen Einverständnis.

Therapie - Beratung

Eine „Paartherapie“ ist keine Heilbehandlung wie eine Psychotherapie.
Sie ist die therapeutische Aufarbeitung von schwierigen Situationen und Krisen in der Paarbeziehung, um diese zu überwinden.
Bestehende Interaktions- und Kommunikationsmuster einer Paarbeziehung, die häufig zu Missverständnissen und daraus resultierenden Konflikten führen, werden aufgedeckt und bearbeitet. Bindungsmuster, erworben in der Kindheit, werden therapeutisch thematisiert. Tiefer liegende Gefühle werden so sichtbar und erfahrbar gemacht. Auch wenn jede Paartherapie auch beratende Elemente beinhaltet, ist sie immer tiefer gehender, als eine Paarberatung.

In der „Paarberatung“ geht es eher um die praktische Unterstützung. Beispielsweise im Umgang mit schwierigen Situationen in der Beziehung, um die Klärung offener Fragen und möglicher Konfliktherde bei einer Trennung oder um die Stärkung der Eltern-Rolle. Gleichzeitig ist aber auch hier Platz für die damit verbundenen Emotionen.

Der emotionsfokussierte Ansatz

Hierbei handelt es sich um eine therapeutische Methode, die sich auf die Bindungstheorie des britischen Psychiaters John Bowly stützt.
Grundlage ist die Annahme, dass jeder Mensch eine sichere Bindung für sein Wohlbefinden benötigt. Erfahrene Bindungsmuster zwischen der Mutter (bzw. der primären Bezugsperson) und dem Kind sind ausschlaggebend für die spätere Beziehungsgestaltung und das Beziehungserleben als Erwachsener. Daraus resultierende Gefühle wie Unsicherheiten, Ängste und Missverständnisse führen häufig zu Paarkonflikten.
Mit dem emotionsfokussierten Ansatz wird aufgedeckt, warum bestimmte Verhaltensweisen oder Worte des Partners starke emotionsgeladenen Reaktionen in dem Anderen hervorrufen. Tiefer liegende Gefühle werden sichtbar und verständlicher. Es wird bewusst, um welche dahinterliegenden Bedürfnisse es geht. Der Teufelskreis aus belastenden Interaktionsmustern wie gegenseitige Vorwürfe oder Rückzug, wird unterbrochen und kann aufgelöst werden. Ein gegenseitiges Verständnis füreinander wird aufgebaut, das verlorengeglaubte Vertrauen kehrt zurück.

Systemisch – ein kurzes Verständnis

Im Gegensatz zu den anderen Methoden, wie der Verhaltenstherapie oder der Psychoanalyse, betrachtet die Systemtheorie den Menschen nicht nur als ein einzelnes Individuum. Sie sieht ihn als einen Teil des sozialen Systems, in dem er verankert ist, welches durch Interaktion und Kommunikation der Menschen untereinander entsteht.
Unser gesamtes Verhalten und Erleben sind in diesem systemischen Kontext eingebettet und stehen mit ihm in einem ständigen zirkulären Wechselwirkungsprozess. Soziale Systeme sind vielfältig. Das wichtigste soziale Umfeld ist meistens die Partnerschaft und die Familie. Aber auch der Freundes -oder Kollegenkreis gehören dazu.
So wird, vereinfacht zusammengefasst, in der systemischen Sichtweise ein Problem im Kontext seines sozialen Umfeldes, in der Wechselwirkung der beteiligten Personen betrachtet.
Jedes Verhalten eines Menschen hat in seinem individuellen Kontext einen Sinn. Es gilt herauszufinden, warum es gerade jetzt in die konkreten Lebensumstände gut hineinpasst. Man spricht hier von einem kontextuellen Verständnis individueller und zwischenmenschlicher Probleme und Störungen.
Man geht davon aus, dass Probleme die Stabilität eines Systems bewahren können. Oder aber, dass sie bereits Lösungsversuche für schwierige Situationen sind, die noch nicht das gewünschte Ergebnis erzielen.
Es heißt nun alte Muster und Glaubenssätze aufzudecken, um sie zu verändern. Vorhandene Ressourcen werden als Ansatzpunkte für weitere Lösungsmöglichkeiten gesucht.
Außerdem schaut man sich genau an, wie die Menschen im Hier und Jetzt kommunizieren. Kommunikation erfolgt nicht ausschließlich über das verbal Gesagte, sondern auch durch all das Ungesagte, mittels Gesten, Blicke, Körperhaltung. Jeder Mensch konstruiert daraus seine eigene Wirklichkeit und entwickelt Gefühle wie Angst, Wut oder Trauer. Unterschiedliche Sichtweisen und Erleben werden thematisiert.
Meine systemische Arbeit soll Ihnen ermöglichen zu verstehen, wie Ihre Lösungsversuche funktionieren, was sie bewirken und wie Sie zu einer gewünschten Veränderung gelangen können. Zudem bietet sie Ihnen neben Veränderungen auf Ihrer ganz persönlichen Seite, auch die Möglichkeit, Ihre Paarbeziehung sowie Ihr weiteres soziales System, in dem Sie verankert sind, aktiv zu gestalten. Stellen Sie sich selbst und Ihr Umfeld wie ein Mobilé vor: verändert sich nur ein Teil, zieht es unweigerlich Bewegungen bei allen anderen nach sich.
Dabei erlebte neue Erfahrungen auf der emotionalen Ebene durch den emotionsfokussierten Ansatz machen ein rationales Verstehen schneller und nachhaltiger möglich.